Bohnsdorfer Kreisel

Direkt am S-Bahnhof Berlin-Grünau befindet sich der „Bohnsdorfer Kreisel“. Er ist ein wichtiger verkehrlicher Verknüpfungspunkt zwischen den Ortsteilen Altglienicke, Bohnsdorf und Grünau für den Individualverkehr und den ÖPNV.

Für den Umbau des „Bohnsdorfer Kreisels“ sind in der Investitionsplanung 2011 bis 2015 des Beziks Treptow-Köpenick sind rund 3,7 Mio. Euro eingeplant.

Die bisherige Planung für den Umbau verfolgt folgende Ziele:

  • Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer
  • Verringerung der Fahrwege / Schaffung direkter Fahrbeziehungen durch Einrichtung von Zweirichtungsverkehr
  • Schaffung von Parkmöglichkeiten und Fahrradabstellanlagen

Der Bereich des „Bohnsdorfer Kreisel“ ist aber weit mehr als ein reiner Umsteigeplatz und „Rangierbahnhof“. Er ist die Visitenkarte der angrenzenden Ortsteile Bohnsdorf, Altglienicke und Grünau. Er ist die „Visitenkarte des Südosten Berlins„.

Streßgeplagte „Innenstädter“ suchen Naherholung im wunderschönen Südosten Berlins – also bei uns. Die Plätze beiderseits der S-Bahnstation Berlin-Grünau, also der „Bohnsdorfer Kreisel“ sowie der Bereich „Adlergestell“ Ecke „Richterstraße“ bilden das Tor zu unseren lebens- und liebenswerten Ortsteilen Bohnsdorf, Grünau und Altglienicke.

Ziel dieser Website ist es, den aktuellen Stand der Planung und Diskussion abzubilden und die Wünsche und Anregungen der Anwohner und anderweitig beteiligten Bürger und Unternehmen zu sammeln und in die Diskussion um die Gestaltung der „Visitenkarte des Südosten Berlins“ einzubringen.

22 Antworten auf Bohnsdorfer Kreisel

  1. Günter Furchner sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wo kann ich mich in Internet über die genaue Umgestaltung (Straßen- und Wegebeziehungen und Zeitpläne) inf0rmieren?

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar

    Günter Furchner

  2. Bertram Scheider sagt:

    Jetzt wo die ersten Messpunkte gesetzt wurden, wird es wohl bald mit den Umbauarbeiten los gehen.

  3. Anwohner sagt:

    Was soll dieser Schwachsinn? Muss wieder Steuergeld verbraten und jahrelanger Stau ertragen werden?
    Über Jahre hat sich die derzeitige Lösung eingespielt!
    Verwirrte oder Ortsfremde, die in eine Einbahnstraße falsch herum hineinfahren, wird es auch nach dem unsinnigen Umbau geben.

    (… Teile des Beitrags wegen Beleidigungen gekürzt … )

    Wenn alles schief geht, wird aus diesem Projekt ein 2. BER (betreffs Zeit und Geld) für den Bezirk geschaffen.
    Mal Nachdenken, als „Drauflosbauen“.
    Ohne freundlichen Gruß

    • admin sagt:

      Sehr geehrter Benutzer „Anwohner“, vielen Dank für Ihre Meinung! Gern veröffentlichen wir diese auf dieser Seite. Bitte achten Sie darauf, dass wir keine Beleidigungen von Personen veröffentlichen können. Zudem bitte ich Sie, zukünftig Ihren Namen bzw. zumindest eine gültige Mailadresse anzugeben (diese wird nicht veröffentlicht), anonyme Kommentare werden hier nur in Ausnahmefällen veröffentlicht.

      Mit freundlichen Grüße
      Rafael Kugel

    • Martin sagt:

      Ich kann mich dem „Anwohner“ nur anschließen, nicht in Wortwahl oder „Tiefe“ aber Inhaltlich schon. Ich finde auch das die derzeitige Lösung „eingebürgert“ ist. Ich nutze den Kreisel selber täglich als Kraftfahrer sowie als Fußgänger wenn ich den öffentlichen Nahverkehr nutze.
      ICH denke, wenn es einen zweiten Zebrastreifen zwischen Bruno Traut Passagen und LIDL geben würde, wäre es für Fußgänger sicherer und für alle anderen annehmbar. Jeglichen weiteren Eingriff in die Verkehrsstruktur oder gar Ampelanlagen würden meiner Meinung nach nur Staus und Verwirrung hervorrufen. Es klappt doch relativ gut so oder? Wie gesagt, das ist meine Meinung.
      Mir freundlichen Grüßen, noch ein Anwohner Namens Martin mit Emailadresse 😉

    • René sagt:

      Gelegentlich lesen auch Bezirkspolitiker diese Statements. Haben sie den Eindruck, dass sie mit diesem Ton irgendetwas erreichen?

  4. F. Schüler sagt:

    Ich bin täglich am Bohnsdorfer – Kreisel. Die Einbahnstraßen – Regelung hat sich dort sehr bewährt. Man stelle sich vor, das dort dann in zwei Richtungen gefahren wird und der Zebrastreifen einer Ampelreglung weicht. Dann beginnt erst recht das Chaos. Stau in allen Richtungen. Das wird die Anwohner erst recht stören. Die jetzigen Staus sind ja nur zu den Verkehrsstoßzeiten und eigentlich hinnehmbar. Allerdings wäre es eher wichtig, dass in den Bereichen Richterstraße/Buntzelstraße und auch Straße am Falkenberg zur Richterstraße weitere Zebrastreifen als Übergänge geschaffen werden, Dass würde auch für die Kinder des Kita – Hortes der Richterstraße einen sicheren Übergang schaffen. Also lieber das Geld in sinnvollere Übergänge investieren als Parkplätze (Rückseite Kreisel) zu vernichten und in eine völlig unnötige Ampel zu investieren.
    F. Schüler aus Berlin – Bohnsdorf

  5. Schulz sagt:

    Leider muß ich dem anonymen Schreiber vom 21.Mai 2015 zustimmen !
    Meine Lösung wäre :
    – Einbahnstraßen Regelung beibehalten,
    – am Bahnhof eine Fußgängerampel statt Zebrastreifen,
    – Fahrspuren unter der Bahnunterführung (Richtung Grünau) wie folgt – rechte Spur nur für Rechtsabbieger Richtung Schmöckwitz u. die linke Spur für geradeaus u. linksabbiegende KFZ mit entsprechender Ampelregelung (Ampel mit Pfeil geradeaus +links – wie schon vor einigen Jahren während einer Bauphase für die neue Ampelanlage angewendet wurde – somit auch keine Gefahr für Linksabbieger wenn nur Richtung Grünau grün ist u. somit Richtung Bohnsdorf rot ! !)
    – Bushalt in der Richterstr. verlegen zum jetzigen Busbahnhof vor dem Taut Center(Gewinn einer Fahrspur)
    – Fußgängerampel über die Bunzelstr. (Ecke Richterstr.) zur Gärtnerei + Grünauer BC
    – Fußgängerampel in der Bruno-Taut-Str. zu LIDL / NETTO / Getränkehoffmann
    somit wären alle Örtlichkeiten sicher zu erreichen !

    MfG mitdenkender Mitbürger

    • Durchfahrer sagt:

      Lieber Herr Schulz,
      Sie sprechen mir aus der Seele.Genauso wäre die ideale Lösung ohne viel
      Geld zum Fenster raus zu werfen.Aber unsere Meinung wird wie immer sicher
      nicht erhört.Geplant ist geplant und fertig.

      Der ständige Durchfahrer

  6. Stillmann sagt:

    Nach dem Lesen der Kommentare und auch meiner Meinung nach, lasst das mit dem unsinnigen Umbau. Egal wie Ihr den Verkehrsstrom lenken wollt , er wird sich immer kreuzen, es sei denn, da kommt eine zweite Unterführung der S-bahn hinzu. Aus welchem Grund wurde denn vor Jahren die jetzige Verkehrslösung erdacht ???
    Wir hatten die selbe Erklärung — Verbesserung usw…..
    Ja verbessert durch Hilfsmaßnahmen– Zebrastreifen u.ä. Aber lasst die Finger weg von statischen Regelungen—Niemand da, aber Ampel regelt gegen den Verkehr.
    Es muss doch nicht immer die Politik gegen den bewussten Mitbürger bestimmen der gar nicht will, dass bewährtes zerschossen wird.
    Stau haben wir auch in Spitzenzeiten auf der Stadtautobahn, wird deshalb eine 3. Fahrspur gebaut ????
    Überdenken statt Geld rauswerfen.

  7. André sagt:

    Schöne, immer noch komplett kraftfahrzeugorientierte Verkehrsplanung. Sieht für mich ganz schön nach Rennstrecke aus. Moderne Ansätze für einen Fußgänger- und Fahrradfreundlichen Straßenaufbau sind zu vermissen. Das die Straßen und Wege in einer Stadt auch Lebensraum sein sollen wurde hier mal wieder vergessen. Lange Wege und kaum Querungsmöglichkeiten für Fußgänger. Fahrradstreifen fangen plötzlich an und hören genauso plötzlich wieder auf. Gerade vor Kurven wird das sehr gefährlich. Man stelle sich das mal für die Autofahrer vor. Frei nach dem Motto „Bitte aussteigen und schieben”.
    Wenn ich z.B. bei dieser Planung die Bruno-Taut Straße vom Bahnhof aus mit dem Fahrrad befahre und dann zu Getränke Hoffmann möchte ist der Radstreifen plötzlich für mich zuende. Das gibt dann nur wieder zu dichtes (unter 1,5m) überholen und Streß.
    Die einhellige Meinung vieler Verkehrsplaner ist, daß eine Verbreiterung oder mehr Fahrspuren langfristig keinerlei Entlastung bringen. Es gibt nur mehr Verkehr zu Lasten aller anderen. Z.B. http://www.zukunft-mobilitaet.net/101043/umwelt/jan-gehl-stadtplanung-verkehr-ideal-menschen/
    Die Beispiele ließen sich noch eine Weile fortführen…Sicherlich macht eine Modernisierung des Kreisels Sinn-warum aber immer zu Lasten aller nichtautofahrenden Verkehrsteilnehmer?

    MfG

  8. Bohnsdorfer Maja sagt:

    Europa baut Kreisel, Bohnsdorf baut ihn ab und plant noch mehr Stau

    Europaweit werden Kreuzungen/Ampelkreuzungen durch Kreisverkehre ersetzt, damit der Straßenverkehr flüssiger fließen kann. In Bohnsdorf wird der Kreisel weggebaut. Das Tiefbauamt Treptow/Köpenick plant – unter beabsichtigtem Ausschluss der Betroffenen – noch mehr Stau und Stillstand in Bohnsdorf.
    Schon lange bewegt unser Kreisel die Gemüter der Bohnsdorfer. Allerdings gibt es für uns so gut wie keine Informationen. Wir werden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt! Wo bleibt die Bürgerbeteiligung, die Beteiligung der von den Planungen Betroffenen???

    In der 20. Kalenderwoche telefonierte ich aufgrund meines Interesses bzgl. des Bohnsdorfer Kreisels mit dem Herausgeber und leitenden Redakteur des „Dörferblick“, Herrn Joachim Schmidt. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich doch glatt, dass eine „Dorfzeitung“ über wichtiges im Dorf informiert sein müsste. Herr Schmidt sagte, dass es Planungen im Tiefbauamt gibt und man sich dort informieren könnte.

    In der 21. Kalenderwoche war plötzlich auf der Titelseite der „Berliner Woche“ (Ausgabe Treptow) zu lesen: „Es wird losgebaut“ – und das dann gleich für 3 Jahre!!!
    HÄÄÄÄH???? Wann habe ich wo etwas verpasst? Wo gab es zuvor Informationen über die Planungen? In diesem Artikel wird schon mal die mangelnde Beteiligung des dann stark betroffenen Taut-Centers kritisiert. Von den“ restlichen“ Betroffenen ganz zu schweigen. Die „Berliner Woche“ gab den Hinweis auf die Internetseite http://www.bohnsdorfer-kreisel.de.

    Was kann ich von dieser Seite erfahren?

    Herr Kugel – als Anwohner der Richterstr. – betreibt diese Seite, damit überhaupt Informationen vorhanden sind. Er berichtete mir bei unserem Telefonat am 28. Mai, dass es am 30. April – am Abend der Walpurgisnacht, am Vorabend des 1. Mai – eine Informationsveranstaltung vom Tiefbauamt in der Bohnsdorfer Kulturküche gab. Kenntnis davon erhielt er allerdings ganz zufällig am 29. April. Er konnte nur noch ganz schnell einige Anwohner des Kreisels informieren. Aber nicht nur Anwohner des Kreisels selbst werden von den Baumaßnahmen und des späteren Zustandes betroffen sein. Bohnsdorf hatte im Sommer 2014 über 11.000 Einwohner. Ein Großteil von denen will bzw. muss sicher Richtung oder zum S-Bahnhof Grünau.

    Wo bleibt die Einbeziehung der Betroffenen???

    Herr Kugel hat vom Tiefbauamt einzig eine Zeichnung zur Planung für die Internetseite zur Verfügung gestellt bekommen – ohne weitere Informationen! Und diese Zeichnung dürfte nicht wirklich für alle verständlich sein.

    Meine Zusammenfassung, wie ich die Planungen verstehe:

    1. 3 Jahre Bauzeit – 2015 bis 2018
    2. Die Einbahnstraßenregelung wird komplett aufgehoben
    3. Überall soll in beiden Richtungen gefahren werden können
    4. 1. Kreuzung: Buntzelstr./Richterstr.
    Aus der Buntzelstr. kommend soll dann ein Abbiegen nach links Richtung Am Falkenberg möglich sein. Frage: Wie sollen die Autos dorthin kommen, wenn die Autos von rechts kommend zur Buntzelstr. die abbiegende Vorfahrt haben? Dann steht schon mal das erste Auto, welches nicht nach links abbiegen kann. Kommt ein zweites dazu, ist die Buntzelstr. innerhalb kürzester Zeit zugestaut, weil die Straße an dieser Stelle kein Platz für eine zweite Spur hat – für Rechtsabbieger zum Bahnhof. Also stehen schon mal alle an dieser Stelle. Juhu!
    5. 2. Kreuzung: Am Falkenberg/Bruno-Taut-Str.
    Aus Altglienicke kommend soll dann gleich ein Abbiegen nach links Richtung Bahnhof möglich sein, mittels abbiegender Vorfahrt. Möchte ein Auto – kommend aus Richtung Bahnhof, Bruno-Taut-Str., nach links in die Straße Am Falkenberg, dann steht schon mal das erste Auto, welches nicht nach links abbiegen kann bzgl. der abbiegenden Vorfahrt der anderen. Kommt ein zweites dazu, ist die Bruno-Taut-Str. innerhalb kürzester Zeit zugestaut. Zurzeit stehen eher die Autos aus Altglienicke kommend in der Straße Am Falkenberg. (Allerdings ist dort etwas mehr Platz.)
    Nun können die Autos also gleich links Richtung Bahnhof in die BTS fahren. Dann möchte aber ein Autofahrer zum Netto-Parkplatz, als Linksabbieger – Achtung Gegenverkehr und Staugefahr in der BTS. Ach und dann möchte noch ein anderer Autofahrer auf den dahinter liegenden Lidl-Parkplatz – Achtung Gegenverkehr, noch mehr Stau in der BTS. Aber bisher ist ja noch niemandem bekannt, was nach dem Lidl kommen soll. Juhu!
    6. 3. Kreuzung: Bruno-Taut-Str./Richterstr./Str. unter der S-Bahnbrücke
    Dort soll eine Ampel hin – irgendwie, ganz groß oder so.
    Hier müssen die Autos aus Richtung Bohnsdorf/Richterstr. beachtet werden, die Autos aus der BTS und die Autos, die aus Grünau kommen – gleich aus drei Richtungen (stadtauswärts und stadteinwärts Adlergestell und aus der Wassersportallee) UND nicht zu vergessen: die FUSSGÄNGER, die Radfahrer und noch die BUSSE. Allerdings sollten wir dabei schon mal sehen, wie es jetzt oft genug auf der Grünauer Seite aussieht. Die nächsten, noch größeren Staus sind programmiert. Denn unter der Brücke finden vielleicht 10 Autos Platz? Die wollen nach links in die Richterstr. oder aber nach rechts in die BTS. Daher können die Autos nicht mehr wirklich abfließen. Und das alles zusätzlich zur schon vorhandenen Ampel auf der Grünauer Seite, wo es sich dementsprechend noch mehr in alle drei Richtungen stauen wird. Juhu!

    Noch gar keine Beachtung habe ich bisher den für Bohnsdorf so wichtigen Bussen geschenkt. Die müssen ja auch noch irgendwie und irgendwo untergebracht werden. Zu allem Unglück wollen die busfahrenden Bohnsdorfer auch nicht so gerne, ständig und immerzu im Stau stehen. Sie wollen einfach und pünktlich ihre S-Bahn bekommen.

    Die Bohnsdorfer Busnutzer haben ja ganz frische Erinnerungen, wie „gut“ wir aus unserem Dorf herauskommen, wenn an der wichtigsten Verbindung gebaut wird. Die im Herbst 2014 nicht angekündigten Bauarbeiten in der Buntzelstr. stellten alle – und erst recht die Busnutzer – vor riesige Zeitprobleme. Bei einer normalen Busfahrzeit von 7 bis 10 Minuten vom Reihersteg zum Bahnhof waren während dieser Bauzeit 30 Minuten und mehr pro Strecke an der Tagesordnung – mit der Umleitung über den Kablower Weg und das Adlergestell. Sicher sagen da einige: Na für die kurze Bauzeit (von geplanten 2 und wirklichen 3 Wochen). Die jetzt geplante Zeit für den Kreisel soll (!) im Herbst 2015 beginnen und dann erst im Jahr 2018 enden. Wirklichkeit? Und wie wird es nach der Bauzeit aussehen? Siehe oben? Platz für eine extra Busspur ist nirgends, weder während der Bauzeit noch danach. Aber Informationen sind ja keine weiteren zu erhalten.

    Herr Kugel sagte, dass es immer wieder auswärtige Autofahrer gibt, die von der Buntzelstr. kommend falsch, nach links in die Richterstr., in die Einbahnstraße fahren. Zum einen handelt es sich um Auswärtige, die dann die Straßenschilder nicht lesen können – obwohl die auch alle mal zur Fahrschule gegangen sind. Da gibt es zum ersten das Verkehrsschild „vorgeschriebenen Fahrtrichtung rechts“ in der Buntzelstr. und dann links das Verkehrsschild „Einfahrt verboten“ beim Linksabbiegen in die Richterstr. Für alle Unwissenden könnte ja ein Stück vor der Kreuzung noch ein zusätzliches, größeres Hinweisschild aufgestellt werden.

    Hat bisher jemand hier etwas von den vielen Parkplätzen gelesen, die rund um den Kreisel wegkommen? Wollte noch ein Bohnsdorfer/Altglienicker im Taut-Center, bei Lidl oder beim Netto/Getränke Hoffmann einkaufen? Wie kommen wir dort ohne Staus und Verwirrung rings um den derzeitigen Kreisel hin? Sonntagnachmittag? Und wo stellen wir unsere Autos kurz hin, wenn es sehr viel weniger Parkplätze gibt? Ach ja, auf der Grünauer Seite der S-Bahn sollen ja 43 Parkplätze gebaut werden.

    Bei den Planungen geht es selbstverständlich nur darum, wie der Kreisel werden soll. Bisher gibt es natürlich auch keine Informationendazu, was während der zur Bauphase passieren soll. Aber das wissen wir ja schon, dass wir Bohnsdorfer hier überhaupt nicht gefragt sind.

    Zuletzt noch eine kleine Episode vom letzten Samstag: Bisher fahren die Krankenwagen aus der Buntzelstr. /Richterstr. kommend an den 2 Spuren Richtung Bahnhof vorbei, sozusagen auf der Parkplatzsuchspur vor dem Center. Wo werden diese dann auf dem kürzesten und schnellsten Weg fahren?

    Ich bin auf jeden Fall für eine Neuordnung am Kreisel, jedoch nicht in der geplanten Form.

    Ich hoffe, dass nach der bisherigen Nichtbeteiligung, doch mal die Bohnsdorfer befragt werden.

  9. Ein Bohnsdorfer sagt:

    Ich habe heute im „Dörferblick“ von der Website erfahren. Die Idee von Herrn Schreiber mit dem Wechsel der Auf- und Abfahrt zum Parkdeck ist Spitze. Aber nur, wenn der gesamte Kreisel konsequent als Kreisverkehr bleibt. ( Die kleine Strecke zwischen Gründerstraße und Buntzelstraße sollte dann auch wegfallen – Viele Autofahrer, die aus der Buntzelstraße in den Kreisel einfahren nutzen bei Stau schon diese Spur !!)
    Ich kann bei der Planung des BA für den Bohnsdorfer Kreisel nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Die vorliegenden Kommentare zielen alle in einer Richtung : So nicht !
    Aber die Hoffnung für eine vernünftige Verkehrsplanung am Bohnsdorfer Kreisel bleibt.
    Ich bin gespannt, wie sich die Verantwortlichen verhalten – Augen zu und durch ? Oder doch mal überlegen?
    Ein Bohnsdorfer, der täglich den Kreisel nutzt!

  10. Bohnsdorfer Wutbürger sagt:

    Bohnsdorf – Maja hat recht! Wenn das so gebaut wird, erleben wir ein Chaos an allen Ecken des jetzigen Kreisels in Bohnsdorf, zumal ja noch ganz Schlaue die Autobahn-anbindung über die Waltersdorfer Chaussee bauen wollen, wo dieser Verkehr dann auch über den Kreisel läuft!
    Den Kreisel als Einbahnstraße, haben ausgehend von der vorhandenen und bestehenden Bebauung die Vorplaner schon richtig eingeschätzt!
    Richtig ist, dass die Einfahrt zu Tautschon über die Rampe der Richterstr. gehen sollte und die Ausfahrt wo jetzt die Einfahrt ist, damit wäre eine große Entlastung der Kreuzung am S-Bahnhof gegeben. Es war doch auch mal vorgesehen, dass der Weg zwischen Lidl und Netto als Einbahnstrasse in Richtung Altglienicke ausgebaut werden sollte – wäre auch nochmal eine Entlastung der Bewohner der Tautsiedlung!?
    Der Höhepunkt zum Kreisel ist die angesetzte Bauzeit von 3 Jahren und die damit verbundenen Bausummen! Wer solche Termine und Preise nennt der macht alle die aus dem Bauwesen kommen Lächerlich; die staatlichen Stellen treiben Preise und Termine in dieser Stadt zur Schande des Bauwesens! Es geht alles billiger und viel schneller, bei guter Qualität! Wer will es denn der Bevölkerung und den Gewerbe-treibenden zumuten solche Bauzeiten abzuverlangen! Jagt solche Planer aus den Rathäusern! Lasst das Euch nicht gefallen!

    • Dieter Mollenhauer sagt:

      Nach dem Lesen „Dörferblicks“ vom Juli 2015 zum Thema Bohnsdorfeer Kreisel und den Antworten und Kommentaren auf der Web-Seite kann man als unmittelbar betroffenener Anwohner (wohnhaft in der Bruno-Taut-Straße) über den geplanten Schwachsinn der Umgestaltung des Kreisels nur noch den Kopf schütteln. Man fragt sich, wie doch recht gut dotierte Schreibtischtäter soviel Unsinn verzapfen dürfen. Aber es ist eben wie in der großen Politik: was interessiert den sog. „gewählten“ Volksvertreter der Bürger – Hauptsache dieser macht alle vier Jahre sein Kreuzchen an der gewünschten Stelle, die Arbeit in der Praxis erfolgt dann ohne ihn.
      Warum werden die betroffenen Anwohner und hier Gewerbetreibenden nicht angesprochen ? Die Schreibtischhengste sollten doch einmal mit dem Primitivsten anfangen: z. B. die Dauerparker vor dem Taut-Center vertreiben, damit z. B. das Center besuchende Bürger für die 15 oder 30 Minuten einen Parkplatz finden ohne sich mit großartigen Kunststücken Parkraum zu beschaffen. Und somit Schritt für Schritt mit den Betroffenen Lösungen zu finden und zu praktizieren – z. B. ordentliche Richtungsbeschilderung, um Fehlverhalten der Kraftfahrer zu vermeiden (s. a. die hanebüchenen Auslegungen des Vorfahrtsrechts Kreuzung Am Falkenberg/Bruno-Taut-Straße/Richterstraße). Usw. usf. ! Aber das interessiert eben nicht. Genauso die unmögliche Entscheidung im kurzen Teil der Bruno-Taut-Straße zwei Neubauten für einen sehr kapitalinteressierten Unternehmer zu genehmigen. So werden die doch angeblich sehr eingeengten Mittel der Bezirke regelrecht verschleudert. Aber wie heißt es doch so schön: wie der Herre so’s Gescherre.
      Nichts für ungut, liebe Leser aber ein bißchen Demokratie mehr würde auch dem Schulmeister Europas ganz gut zu Gesicht stehen.

  11. S. Homann sagt:

    Auf dieser Seite, aber auch über die lokale Presse, wie dem „Dörferblick“ wird ersichtlich, dass die Planung des BA zum Umbau des Bohnsdorfer Kreisels ohne die Anwohner erfolgte und es weit aus bessere Lösungsansätze durch die Anwohner/Gewerbetreibene gibt, als durch das BA geplant.
    Ich weiss nicht, ob es seitens der Anwohner ein „Sprachrohr“ gibt, welches gegenüber dem BA Anfragen stellen kann und diese dann auch durch das BA zu beantworten sind!? Sollte es so ein „Sprachrohr“ nicht geben, ist zu überlegen, ob man eine Bürgerinitiative gründet, die diese Funktion wahrnimmt.
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass man dann mit Hilfe von Unterschriftaktionen, sowie juristischen Maßnahmen*, die bisherigen Maßnahmen des BA (z.B. Ausschreibung) stoppt, bis ein sinnvoller Dialog und Lösungsansatz mit den Anwohnern erarbeitet wird.

    Daher konkret meine Frage, gibt es dieses Anwohner-Sprachrohr schon? Wie lautet die Kontaktadresse?

    Lasst uns neben den meckern auch klotzen, sonst ist der erste sinnlose Baustellenzaun morgen schon aufgebaut.

    S. Homann
    (Ich muss täglich mit Auto oder Bus über die Waltersdorfer Str. zum S-Bahnhof Grünau und nach der Arbeit wieder zurück. Daher erschrickt mich die derzeitige Bauplanung des Bohnsdorfer Kreisels)

    * ggf. durch Spenden finanziert

    • admin sagt:

      Guten Abend Herr Homann,

      meines Wissens gibt es noch kein solches Sprachrohr. Die Website http://www.bohnsdorfer-kreisel.de soll ein erster Schritt dahin sein. Ich freue mich sehr darüber, wenn sich auch andere Betroffene, Anwohner, Gewerbetreibende etc. in dieser Sache engagieren!
      Ich werde versuchen, die „Ergebnisse“ dieser Website in geeigneter Form an das BA weiterzuleiten. Jedoch bedarf es meiner Ansicht nach einer viel größeren Einbindung der Interessen der oben genannten Gruppen.

      Herzliche Grüße
      Rafael Kugel

  12. Dieter Mollenhauer sagt:

    Scheinbar hinterläßt die Thematik des „Bohnsdorfer Kreisel“ doch größeres Interesse als man annimmt. Und die Idee eines „Sprachrohrs“ bzw. Bürgerinitiative dürften evtl.
    doch einen umfasserenden Kreis von Meinungen eröffnen.

    Allerdings, und das aus eigener Erfahrung, mag man daran denken, daß – adäquat zu höheren Ebenen – auch auf einer unteren Verwaltungsschiene irgendwann Wahlen anstehen. Den Rest möge kann sich jeder selbst zusammenreimen (bestes Beispiel: die Aktion Griechenland – wer möchte denn hier bei der nächsten Wahl das große Lob abholen ??).

  13. Zerberus 66 sagt:

    Schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass dieses Projekt von „Grünen“ Politikerkreisen forciert wird? Deren Politik ist doch seit Jahren, Individualverkehr blockieren wo immer es geht um die Menschen zur Abkehr vom Auto zu bewegen.

  14. Bohnsdorfer Anwohner UND Umweltfreunde sagt:

    zum Beitrag von Zerberus 66
    Auch mir ist ziemlich glaubhaft zu Ohren gekommen, dass die „Grünen“ im Senat maßgeblich hinter diesem, schon vom Ansatz her irrsinnigen, unvernünftigen und damit eigentlich unverantwortlichen Vorhaben stecken. Da hilft auch keine wohlklingende Präambel. Man sollte auch dort mal ansetzen und zum Nachdenken darüber anregen, ob eine Partei mit solchen, ggf. auch noch gegen den Willen der Betroffenen mit undemokratischen Mitteln durchgesetzten „Ideen“, erfolgreich Politik betreiben kann.
    Ein weiterer Vorschlag zur sinnvolleren Verwendung der Gelder wäre z.B. die Verbesserung der Verkehrsanbindung zur Siedlung auf dem Falkenberg einschließlich des Ausbaus / bzw. die Erneuerung der Fahrbahn auf dem Gartenstadtweg als einzigem Zubringer. (wir sind nicht Anwohner oder auf andere Art von einer solchen Maßnahme Bevorteilte)
    Ergänzend zum Bohnsdorfer Kreisel wäre noch anzumerken, dass bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung wenigstens auch eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer oder auch gegen seinen Willen, bezüglich einer nur geringfügigen Flächenfreigabe an der linksseitigen spitzwinkligen Einmündung der Buntzelstrasse angestebt werden sollte.

  15. Dipl.-Ing. Jens-Peter Gast sagt:

    Die Meinung der Gewerbetreibenden im Taut und drumherum weist überwiegend in eine Richtung : Die geplanten Umbaumassnahmen werden als Unsinn eingestuft.
    Es bleibt ein Geheimnis, was hier die Planer geritten haben muss, sich eine sowohl in der Ausführung als auch im späteren Ergebnis (sehr vermutlich) als Flop erweisende Baumassnahme auszudenken.
    Da werden in Gemeinden zig Millionen ausgegeben, um in grosser Zahl Kreuzungen durch (übersichtliche) Kreisverkehre zu entschärfen und hier soll eine erheblich komplexere Verkehrsstruktur aus einer bewährten Lösung ins (mit Sicherheit eintretende gefährliche) Chaos zu verwandeln.
    Die Verantwortlichen gehören gefeuert !!!

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