Entwurfsplanung Bohnsdorfer Kreisel jetzt online einsehbar

Die Entwurfsplanung zum „Bohnsdorfer Kreisel“ ist nun online verfügbar. Bitte über diesen Link herunterladen: Entwurfsplanung Bohnsdorfer Kreisel

Der Link auf berlin.de wurde geändert, die Entwurfsplanung kann nun hier heruntergeladen werden: Entwurfsplanung Bohnsdorfer Kreisel

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick schreibt dazu:

„Die Investitionsmaßnahme „Bohnsdorfer Kreisel“ hat die grundhafte Instandsetzung der gesamten Verkehrsanlage, d. h. den Fahrbahnneubau einschließlich aller Nebenanlagen, zum Gegenstand. Gleichzeitig ist beabsichtigt, eine deutlich verbesserte, verkehrsrechtlich sichere und eindeutige Verkehrsführung für alle Verkehrsarten einzurichten. Darüber hinaus sind Verbesserungen für den ÖPNV (Busverkehr) geplant, insbesondere hinsichtlich der Ein- und Ausstiegssituation in Bezug auf den Anschluss zur S-Bahn. Der am Adlergestell anliegende P&R-Parkplatz soll befestigt und die Aufstellordnung dabei optimiert werden.“

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9 Antworten auf Entwurfsplanung Bohnsdorfer Kreisel jetzt online einsehbar

  1. Wolfgang sagt:

    Schön, dass sich endlich was tut. Folgende Punkte gehen aus dem Plan leider nicht oder schlecht hervor:
    -Bleibt die Andienung von KiTa und Hort Richterstraße als Einbahnstraße in West-Ost-Richtung entlang des Plumpengrabens? Ist die Ausfahrt direkt am Zebrastreifen zulässig, oder gibt’s da einen einzuhaltenden Abstand?
    -Wie kann der Sportplatz am Kirchsteig sicher aus allen Richtungen von den vielen Kindern und Jugendlichen erreicht werden?
    -Wo sind Lieferzonen für den Einzelhandel (außer REWE) im Einkaufszentrum? Die 7,5-Tonner und Lieferwagen halten derzeit an den unmöglichsten und gefährlichen Stellen, aber wo sollen sie das in Zukunft geordnet tun?
    -Die Bushaltestellen sind nur an einem Fahrbahnrand – bleibt es also bei den Kreiselfahrten der Linie 163 aus Richtung Altglienicke?
    -Wie sind die Vorfahrtsregelungen RichterstraßeBuntzelstraße und Am FalkenbergB.-Taut-Straße?
    -Wie hoch sind die prognostizierten maßgebenden Verkehrsströme im Gebiet und an den Kreuzungen? Wie werden sie sich verändern, wenn vom Seegraben auf das südliche Adlergestell abgebogen werden kann?
    -Die neuen Fahrradständer fehlen in der Legende – es sollen wohl die parallelen Striche sein.?
    -Im Plan fehlt der neulich errichtete Döner-Imbiss neben dem Fahrradladen. Ragt der evtl. in den Planungsraum hinein?

  2. Martin sagt:

    Leider ist unter dem angegebenen Link nichts zu erreichen!

  3. admin sagt:

    Ich habe soeben den Link zur Entwurfsplanung aktualisiert. Das bisherige Link-Ziel wurde aus mir nicht erfindlichen Gründen auf Berlin.de geändert. Viele Grüße, Rafael Kugel

  4. André sagt:

    Schöne, immer noch komplett kraftfarzeugorientierte Verkehrsplanung. Sieht für mich ganz schön nach Rennstrecke aus. Moderne Ansätze für einen Fußgänger und Fahrradfreundlichen Straßenaufbau sind zu vermissen. Das die Straßen und Wege in einer Stadt auch Lebensraum sein sollen wurde hier mal wieder vergessen. Lange Wege und kaum Querungsmöglichkeiten für Fußgänger. Fahrradstreifen fangen plötzlich an und hören genauso plötzlich wieder auf. Gerade vor Kurven wird das sehr gefährlich. Man stelle sich das mal für die Autofahrer vor. Frei nach dem Motto „Bitte aussteigen und schieben“.
    Wenn ich z.B. bei dieser Planung die Bruno-Taut Straße vom Bahnhof aus mit dem Fahrrad befahre und dann zu Getränke Hoffmann möchte ist der Radstreifen plötzlich für mich zuende. Das gibt dann nur wieder zu dichtes (unter 1,5m) überholen und Streß.
    Die einhellige Meinung vieler Verkehrsplaner ist, daß eine Verbreiterung oder mehr Fahrspuren langfristig keinerlei Entlastung bringen. Es gibt nur mehr Verkehr zu Lasten aller anderen. Z.B. http://www.zukunft-mobilitaet.net/101043/umwelt/jan-gehl-stadtplanung-verkehr-ideal-menschen/
    Die Beispiele ließen sich noch eine Weile fortführen…Sicherlich macht eine Modernisierung des Kreisels Sinn-warum aber immer zu Lasten aller nichtautofahrenden Verkehrsteilnehmer?

    MfG

  5. Wolfgang sagt:

    Das von André Angesprochene ist mir dann auch klar geworden: warum versucht man’s nicht mit Shared Space im Bereich des Einkaufszentrums? Warum überhaupt müssen sowohl Bruno-Taut-Straße als auch Richterstraße für den Durchgangsverkehr befahrbar bleiben? Sind ja dann quasi 2 parallele Hauptverkehrsstraßen. Um zu diskutieren, auf welche Abschnitte man verzichten könnte, bräuchte man mal die Verkehrsströme. Aber mein Aufschlag zur Diskussion: B.-Taut-Str. zw. Am Falkenberg und Parkplatzeinfahrt Netto kappen. Oder Am Falkenberg sperren/Anwohnerstraße etc.

    Am Rande: Eigentlich wäre eine städtebaulicher Rahmenplan für dieses Gebiet vorher notwendig gewesen, um ggf. auch Flächenneuordnungen umzusetzen. Warum man die wertvolle Fläche an einem gut getakteten S-Bahnhof mit einem einstöckigen Discounter (Netto) versieht und nicht mit Geschosswohnungsbau ist mir auch ein Rätsel. Dafür ist Bohnsdorf-Zentrum mit fußläufigen Einkaufsmöglichkeiten unterversorgt.

  6. Matthias sagt:

    Ich finde diese Umplanung unsinnig, da Sie nichts verändern wird, was eigentliche Probleme verursacht. Sicherlich kann man einiges optimieren, aber deswegen wird dieser Bereich nicht besser, schöner oder sicherer.

  7. Frank Braditz sagt:

    Die Schnapsidee, einen vorhandenen Kreisverkehr, wie ihn die Richterstraße und Umfahrung zur Zeit darstellen, aufzuheben und Straßen mit Gegenverkehr einzurichten, halte ich für unzeitgemäß. Überall in Stadt und Land werden Kreisverkehre eingerichtet – in Bohnsdorf will man Schritte zurück gehen.
    Natürlich sind bei dem jetzigen Kreisverkehr etliche verbessernde Maßnahmen nötig, aber das Grundprinzip Kreisverkehr sollte erhalten bleiben! Dabei könnten die Planer sich in etliche Ideen verwirklichen!
    Frank Braditz, Bohnsdorf

  8. Prof.Dr.sc. Helmut Petes sagt:

    Die Gestaltung des Bohnsdorfer Kreisels sollte sowohl zur Verbesserung der Verkehrs-situation (nach und von Bohnsdorf) als auch zur verkehrsmäßigen Beruhigung des Wohnbereiche, die bislang dem in den letzten Jahren gestiegenen Verkehrsaufkommen und dem damit verbundenen überhöhten Lärm ausgesetzt sind. Dazu gehört nicht zuletzt die Bruno-Taut-Straße mit dem entstandenen Geschäftsviertel im nördlichen Teil der Straße. Diese Straße sollte auch als Einbahnstraße in Richtung Süden erhalten bleiben.
    Bei allem demokratischen Verständnis kann es nicht sein, dass eine größere Zahl von Bürgern, die nicht in diesem Bereich wohnen und deshalb auch nicht von dem Verkehr gestresst werden, darüber entscheiden, wie sich die Lebensverhältnisse der Menschen, die davon betroffen werden, gestalten sollen. Ich würde es deshalb begrüßen, wenn sich die Verantwortlichen für dieses Baugeschenken mit den unmittelbaren Anwohnern zu einem Meinungsaustausch zusammenfinden würden.